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Beiträge aus unserem aktuellen Newsletter

In vier Videos zeigen wir die Arbeit von Dr. Mzumara und ihrem Team im Krankenhaus und in den mobilen Kliniken für Menschen mit Albinismus in Malawi.

Die Albinismus-Kliniken in Sansibar werden laufend unterstützt.

Viel Positives gibt es aus Malawi zu berichten.

Wir berichten vom Regional Dermatology Training Center und der Mwereni Schule.

Die Kinder der Mwereni-Schule sagen DANKE.

Nachdem das Verfassungsgericht das Wahlergebnis von Mai 2019 wegen Manipulation annulliert hatte, ging Ende Juni 2020 der Oppositionskandidat Lazarus Chakwera als Sieger hervor.

Der 65jährige sechste Staatschef seit der Unabhängigkeit Malawis rief bei seiner Antrittsrede zur Versöhnung und zur Bekämpfung der Korruption auf. Chakwera scheint sich deutlich besser um die Anliegen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen, wie auch Menschen mit Albinismus, zu kümmern.

Overstone Kondowe hat sein Studium - Politikwissenschaften und Public Health - vor drei Jahren nur dank der Unterstützung von TUMAINI beenden können und ist jetzt Advisor für den neuen Präsidenten in Malawi, Lazarus Chakwera, der Kandidat der Opposition, der aus den Wahlen im Juni als Sieger hervorging.

Wir setzen große Hoffnungen auf Overstone, der die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Albinismus, die in Malawi immer noch diskriminiert und verfolgt werden, genau kennt und die Regierung darüber informieren und positiv beeinflussen wird. Darüber hinaus vertritt Overstone die Interessen von Menschen mit Albinismus in der African Union.

Auch während der Lockdown-Phase im Frühjahr waren Dr. Esther Mzumara und ihr Team in Lilongwe im Kamzuzu Central Hospital regelmäßig für Menschen mit Albinismus da. Wir haben das Team und alle Patienten, die die Albinismus-Kliniken besucht haben, mit Geld für die Fahrten, Desinfektionsmittel und Essen unterstützt.

Queen – eine junge Frau mit Albinismus, die selbst an Hautkrebs erkrankt war und als Health Care Worker im Zomba Central Hospital arbeitet, möchte Menschen mit Albinismus helfen und dazu eine spezielle dermatologische Ausbildung am Regional Dermatology Training Center in Tansania machen. Overstone Kondowe hat sie für ein Stipendium vorgeschlagen – wir prüfen vor Ort, ob sie dafür geeignet ist.

Das Meeting der International Alliance für Global Health Dermatology – kurz GloDerm Meeting, das am 28. Oktober stattfand, ist eine weltweit sehr wichtige Fachkonferenz. Dr. Esther Mzumara hat dort einen Vortrag über Albinismus gehalten.

Zu Beginn der Covid-Krise vor dem Lockdown im April 2020 hat Judica Allen, die von TUMAINI ausgebildete Schneiderin in Moshi, in der Mwereni-Schule Mund-Nasenschutz-Stoffmasken für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für Menschen mit Albinismus und MitarbeiterInnen im Krankenhaus und im Kilimanjaro Christian Medical Center in Moshi genäht und verteilt und mit den Dermatologen-Kollegen erklärt, wie diese getragen werden.

In der Mwereni-Schule wurde der Schulbetrieb nach sechs Monaten Lockdown wieder aufgenommen.

Näherin Judica mit Dr. Rosemarie Moser

Auch in Tansania bedroht Covid-19 die Gesundheit der Menschen. Die Angst vor der Krankheit und vor dem wirtschaftlichen Schaden ist groß.

Judica (am Foto mit Dr. Moser) und Levinja, die wir vor 15 Jahren als Schneiderinnen ausgebildet haben, nähen jetzt Schutzmasken für das Krankenhaus.

Living with Albinism positively - Awareness-Day in Sansibar

Auch am Archipel Sansibar ist Albinismus verbreitet – rund 1000 der 1,1 Mio Einwohner sind davon betroffen. Allerdings ist die Ausgrenzung dort nicht so stark wie am Festland. Dank Ihrer Spenden konnten wir im Anschluss an den Kongress einen Albinismus Awareness Day in Sansibar durchführen.

Maßgeblich dabei unterstützt hat uns Doktor Hafidh Hassan, der dort die dermatologische Abteilung des One Coconu Hospitals – des größten Spitals des Inselstaates im Indischen Ozean – leitet.

Mwereni Schule: Unsere Projekte gedeihen weiter

Besonders freuen wir uns über die Erfolge der Mwereni Schule: Sie wurde unter insgesamt 35 Volksschulen, davon zwölf Privatschulen, zur besten Schule von Moshi gekürt!

Selbstverständlich haben wir der Mwereni Schule einen Besuch abgestattet und viel Erfreuliches erfahren und gesehen: Die Schülerinnen und Schüler lernen gut und fühlen sich wohl. Im Kindergarten, der mit unseren Spenden errichtet wurde, werden vormittags und nachmittags je 24 Kinder betreut. Und auch die weiteren Projekte dort funktionieren gut.

7. – 9. Jänner: Dermatologie-Kongress am RDTC-Tansania

Der Kongress des Dermatology Training Center in Moshi feierte Anfang Jänner sein 25jähriges Jubiläum. Rund 280 internationale Gäste waren gekommen, um sich fachlich weiterzubilden und über neue Projekte zu informieren und auszutauschen. Wir haben uns gefreut, bei dieser Gelegenheit viele Freunde und Mitstreiter unseres Projekts wieder zu treffen. Der Kongress war toll organisiert und unsere vom Verein ausgebildeten Schneiderinnen Judica und Levinja haben dafür Kongresstaschen entworfen und genäht und während des Kongresses auch vieles andere Selbstgenähte verkauft.

Tumaini - Hilfe für Menschen mit Albinismus

Einen ganz besonderen Abend gestalteten The Chelsix im Advent im Atelier „Talstation“: Sie gaben Lieder von Neil Young bis Leonhard Cohen zum Besten, daneben gab es die Bilder und Grafiken von Johannes Ramsauer zu bewundern und selbstgemachte Schmankerl zu verkosten.

Tumaini - Hilfe für Menschen mit Albinismus

Dr. Esther Mzumara-Kafafwa, Primaria an der Abteilung für Dermatologie am Kamuzu Central Hospital in Lilongwe, Malawi, hat gemeinsam mit Kolleginnen fünf Schulen in der Gegend um Lilongwe besucht und rund 80 LehrerInnen in dreitägigen Workshops viel Wissen über Albinismus vermittelt.

Tumaini - Hilfe für Menschen mit Albinismus

In der Region um den Malawi See leben ca 3000 Menschen mit Albinismus – sie sind kaum medizinisch betreut und müssen oft unter Grausamkeiten leiden. Viele Kinder gehen nicht zur Schule aus Angst, dass ihnen etwas angetan wird!

Tumaini - Hilfe für Menschen mit Albinismus

Im Sommer 2019 hat Dr. Georg Klein wieder sechs Wochen in Moshi, Tansania, verbracht. Er hat im Krankenhaus RDTC at KCMC gearbeitet und die dortigen FachärztInnen in Ausbildung unterrichtet.

Tumaini - Hilfe für Menschen mit Albinismus

Menschen mit Albinismus in Afrika

Albinismus ist in den Gebieten rund um den Kilimandscharo weit verbreitet. Die angeborene Stoffwechselerkrankung bringt für die Betroffenen nicht nur körperliche Einschränkungen wie ein erhöhtes Hautkrebsrisiko und schlechtes Sehvermögen.